Schulferien mit getrennten Eltern: So funktioniert die Planung
Sommer, Weihnachten, Ostern — wer hat das Kind wann? Die wichtigsten Fairness-Regeln und ein konkreter Planungs-Leitfaden.
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Sommer, Weihnachten, Ostern — wer hat das Kind wann? Die wichtigsten Fairness-Regeln und ein konkreter Planungs-Leitfaden.
Wenn die Schule wieder anfängt, sind alle erleichtert. Aber die Wochen davor — die Ferien-Logistik mit getrennten Eltern — sind oft eine Schlachtordnung. Hier ist der pragmatische Plan.
Egal welches Betreuungsmodell ihr unter der Schulzeit habt — in den großen Ferien gilt meist 50/50. Beide Eltern haben Anspruch auf gleichviel Ferienzeit. Konkret heißt das:
Hier hilft das Jahresrhythmus-Prinzip: Ungerade Jahre hat Elternteil A die erste Hälfte, in geraden Jahren Elternteil B. Dadurch ist jedes Jahr fair und vorhersehbar.
2026 ist ein gerades Jahr → Tom (Elternteil B) hat die erste Hälfte (Wochen 1-3), Anna (Elternteil A) hat die zweite Hälfte (Wochen 4-6). 2027 dreht sich das um.
Weihnachten ist für die meisten Familien DAS Konfliktthema. Hier gibt es zwei bewährte Lösungen:
Variante 2 hat den Vorteil, dass das Kind nicht am Heiligabend kofferweise hin- und hergeschoben wird. Aber sie verlangt, dass beide Eltern es aushalten, das Kind „Weihnachten alleine" zu lassen — was emotional schwer ist.
Faustregel: Ferienpläne sollten mindestens 3 Monate vorher stehen. Sommerferien also bis Ostern, Weihnachten bis Mitte Oktober.
Bei gemeinsamem Sorgerecht muss der andere Elternteil zustimmen, wenn das Kind ins Ausland reist — auch innerhalb der EU. Innerhalb von Deutschland: keine Zustimmung nötig, aber Information empfohlen.
Wichtig: Wer Reisen mit Kind plant (Reisepass, Flugbuchung, etc.), muss das spätestens beim Konflikt-Fall belegen können. Schriftliche Zustimmung ist Gold wert.
In Copario tragt ihr Ferien-Blöcke einmal ein — beide sehen den Plan, kein Mail-Ping-Pong mehr.
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