Unterhaltsrechner 2026: So viel Unterhalt steht deinem Kind zu
Düsseldorfer Tabelle 2026, Kindesunterhalt berechnen, Wechselmodell und Selbstbehalt — verständlich und ohne Anwaltsdeutsch erklärt.
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Düsseldorfer Tabelle 2026, Kindesunterhalt berechnen, Wechselmodell und Selbstbehalt — verständlich und ohne Anwaltsdeutsch erklärt.
Nach einer Trennung steht eine Frage schnell im Raum und lässt sich kaum verdrängen: Wie viel Unterhalt steht meinem Kind eigentlich zu? Ein Unterhaltsrechner 2026 gibt dir in wenigen Minuten eine erste Orientierung — ohne Anwaltsdeutsch und ohne dass du dich durch Paragrafen kämpfen musst. Dieser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie Kindesunterhalt berechnet wird, was die Düsseldorfer Tabelle 2026 vorgibt und worauf es beim Wechselmodell ankommt.
Die Düsseldorfer Tabelle ist der bundesweit anerkannte Maßstab, an dem sich Familiengerichte beim Kindesunterhalt orientieren. Sie ist kein Gesetz, sondern eine Leitlinie der Oberlandesgerichte — in der Praxis aber der Standard. Zum 1. Januar 2026 sind die Sätze erneut gestiegen.
Wichtig: Maßgeblich ist nicht dein Bruttogehalt, sondern dein bereinigtes Nettoeinkommen. Davon hängt ab, in welche Einkommensgruppe du fällst. Ein kostenloser Unterhaltsrechner für 2026 nimmt dir diese Einordnung ab.
Die Berechnung folgt einer festen Logik. Wer sie einmal verstanden hat, kann jedes Ergebnis nachvollziehen.
Ein Kind (8 Jahre), Elternteil mit rund 2.000 € bereinigtem Netto: Tabellensatz in der ersten Gruppe = 558 €. Abzüglich des halben Kindergeldes (129,50 €) bleibt ein Zahlbetrag von 428,50 €. Steigt das Einkommen, steigt auch der Satz. Die genaue Zuordnung übernimmt ein Rechner zuverlässiger als jede Faustregel.
Beim echten Wechselmodell (etwa 50:50) gilt die einfache Zahlbetrag-Logik nicht. Da beide Eltern annähernd gleich viel betreuen, trägt auch jeder einen Teil des Barbedarfs. In der Praxis wird häufig ein Ausgleich anhand der beiderseitigen Einkommen berechnet: Wer mehr verdient, zahlt einen Differenzbetrag — aber nicht den vollen Tabellensatz. Das ist juristisch anspruchsvoll und im Detail oft strittig. Welches Betreuungsmodell überhaupt zu euch passt, kannst du vorab mit unserem Wechselmodell-Überblick sortieren.
Eine ausführliche Einordnung zu Beträgen, Kindergeld und Selbstbehalt findest du außerdem im Ratgeber Unterhalt 2026: Was steht meinem Kind zu?.
Der Tabellensatz deckt den normalen Lebensbedarf ab. Manche Kosten kommen aber zusätzlich obendrauf.
Bleibt der Unterhalt aus, gibt es klare Wege — und du musst nicht tatenlos zusehen.
Nein. Ein Rechner liefert eine Orientierung auf Basis der Düsseldorfer Tabelle 2026. Verbindlich wird ein Betrag erst durch Einigung der Eltern oder einen gerichtlichen Titel.
Das bereinigte Nettoeinkommen — also das Netto abzüglich berufsbedingter Aufwendungen und bestimmter Verbindlichkeiten. Nicht das Brutto.
Bei minderjährigen Kindern wird das halbe Kindergeld (2026: 129,50 €) vom Tabellensatz abgezogen. Bei volljährigen Kindern wird das volle Kindergeld angerechnet.
Ja, aber anders berechnet. Statt eines vollen Zahlbetrags wird meist ein Ausgleich nach den beiderseitigen Einkommen gebildet.
In der Regel jährlich zum 1. Januar. Für 2026 sind Mindestunterhalt und Kindergeld erneut angehoben worden.
Dieser Artikel bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall sind Jugendamt, Familienberatung oder eine Anwältin bzw. ein Anwalt die richtige Anlaufstelle.
Gib dein Einkommen und das Alter deines Kindes ein — du bekommst sofort eine Orientierung nach der Düsseldorfer Tabelle 2026.
Zum UnterhaltsrechnerTabellensatz aus der Düsseldorfer Tabelle deckt nur den Grundbedarf. Mehrbedarf und Sonderbedarf kommen extra — und werden oft übersehen.
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