Trennung mit Kindern: Die ersten 30 Tage
Was wirklich wichtig ist — und was ihr ruhig erst nächste Woche entscheiden könnt.
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Was wirklich wichtig ist — und was ihr ruhig erst nächste Woche entscheiden könnt.
Eine Trennung ist überwältigend. Wenn Kinder da sind, kommt das Gefühl dazu, alles muss sofort entschieden werden: Wer wohnt wo? Wer holt vom Kindergarten? Wie sagen wir es? Wie viel kostet das? — Tief durchatmen. Hier ist, was wirklich in den ersten 30 Tagen geregelt sein muss.
In Woche eins gibt es genau drei Prioritäten:
Welches Betreuungsmodell langfristig? Wie wird der Hausrat geteilt? Was wird aus dem gemeinsamen Haus? Wer zahlt was? — Alles wichtig, aber nichts davon ist in Woche 1 dringend. Wenn ihr das jetzt entscheidet, entscheidet ihr im Affekt. Lass das.
Jetzt geht es darum, eine pragmatische erste Lösung zu finden — keine endgültige. Eine Probe-Phase.
Am Ende des ersten Monats: Setzt euch zusammen (oder vermittelt durch Mediator:in) und beurteilt:
„Ich hatte Angst vor dem Wechsel von Mama zu Papa. Aber als beide mir sagten, dass es bei beiden mein Zuhause ist — da war ich plötzlich nicht mehr so traurig."
Copario hilft euch dabei, Kalender, Übergaben und wichtige Infos eures Kindes gemeinsam zu organisieren — auch wenn der Rest gerade chaotisch ist.
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Tabellensatz aus der Düsseldorfer Tabelle deckt nur den Grundbedarf. Mehrbedarf und Sonderbedarf kommen extra — und werden oft übersehen.
Kalender, Übergaben, Kindkern, geteilte Fotos — alles, was getrennte Eltern brauchen, an einem Ort.
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